Sorgen kann man teilen. 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 Ihr Anruf ist kostenfrei.

Wenn Ehrenamtliche ehrenamtlich Ehrenamtliche vertreten, heißt das bei der TelefonSeelsorge BETS – Die Vertretung ist 20 Jahre alt.

Nur zwei Personen sitzen bei unserem Interview auf dem Sofa und doch vereinen sie insgesamt 67 Jahre TelefonSeelsorge. Die zusätzliche Ehrenamtsarbeit der TelefonSeelsorge scheint eine Verjüngungskur zu sein, denn Barbara Rode und Irene Böttcher strahlen mit der winterlichen Sonne um die Wette.

Handreichung bei Suizidankündigungen

Heute ist der Welttag der Suizidprävention. Für uns Anlass genug, einmal jene zahlreichen Menschen in den Blick zu nehmen, die eben diese Prävention aus nächster Nähe betreiben. Jene, die oft als erste von einer Suizidabsicht erfahren und die da sind, zuhören und für ihre*n Liebsten kämpfen - nicht selten bis zur völligen Erschöpfung: die Angehörigen und Freunde.

Nicht selten überkommt sie die Suizidankündigung unerwartet. Fragen entstehen: Wie muss ich mich verhalten? Bin ich verantwortlich? Soll ich das Ganze vielleicht am besten übergehen und so tun, als gäbe es kein Problem?

Zwei (oder drei) Seelen wohnen, ach! in meiner Brust. – Film "Von Herzen" wirbt für Selbstakzeptanz

Im Leben haben wir ständig damit zu kämpfen, dass wir das Eine sein wollen, und das Andere sind. Es wird von uns erwartet, dass wir strebsam, freundlich, leistungsstark und stets mitfühlend sind. Das ist nicht nur anstrengend, sondern schier unmöglich. Dennoch fällt es uns schwer, uns so zu nehmen, wie wir sind. Zu präsent ist das Stigma des Unvollkommenen.

Blogparade zum Welttag der Suizidprävention - Unsere Blogger!

17 Tage dauerte unsere Parade und fast jeden Tag gab es einen neuen Beitrag. Wir sind begeistert, wie viele Menschen die Chance genutzt haben, das so wichtige Thema der Suizidprävention aufzugreifen. Es wurde gebloggt, geteilt, berichtet, mitgemacht und so haben wir eine gute Reichweite geschafft. Wir haben in der Presse berichtet, unsere Aktion wurde geteilt, gelikt, kommentiert und mehr als 10.000 Mal gesehen.

„Umbringen kann ich mich in 14 Tagen noch“ – Suizidprävention bei der TelefonSeelsorge

Unser Beitrag zur Blogparade

Worauf kommt es an, wenn die TelefonSeelsorge sich mit Suizidprävention befasst? Was muss geleistet werden, damit eine suizidgefährdete Person umdenken kann und worauf müssen eigentlich die Seelsorger achten? Zu diesen Fragen habe ich Michael Hillenkamp, unseren Sprecher der katholischen Konferenz für TelefonSeelsorge und Offene Tür, befragt.